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02.09.2008 :: Abwasser

Gedanken zur Sitzung der Verbandsversammlung des VVGG am 27.08.2008 um 9.00 Uhr im Bürgerhaus Geithain

hier Punkt 5 der Tagesordnung:

“Beratung zur Überarbeitung des Abwasserbeseitigungskonzeptes und zum Entwurf der Konzeption zum Aufbau einer dezentralen Abwasserbeseitigung im Verbandsgebiet“

Nach fast einem Jahr unermüdlichen Bürgerprotestes scheint Bewegung in die sture, bürgerunfreundliche und nicht sachdienliche Abwasserbeseitigungspolitik des VVGG zu kommen, genauer: des Geschäftsführers des VVGG, Herrn Kunath. Nachdem bereits das SMUL durch eine „Rücksprache“ auf Herrn Kunath Einfluss genommen hat, ist seine Positionsveränderung vor allem den jungen, engagierten Bürgermeistern in der Verbandsversammlung geschuldet. Ihre Redebeiträge zugunsten einer differenzierten Behandlung des Abwasserbeseitigungsproblems lassen Hoffnung aufkeimen, dass es bei gutem Willen aller maßgeblichen Akteure am Ende doch noch zu einer für alle Bürger akzeptablen Lösung kommen kann.

Das offensichtliche Desinteresse so mancher Bürgermeister, das u. a. im zu spät Kommen bzw. dem vorzeitigen Verlassen der Sitzung zum Ausdruck kommt, kann hier vernachlässigt werden. Stärker ins Gewicht fällt da schon, wie gewählte Volksvertreter sich widerspruchslos dem Diktat des Geschäftsführers des VVGG, Herrn Kunath, unterwerfen und damit jegliche Souveränität bei der Behandlung des Themas vermissen lassen.

Mittlerweile scheint sich jedoch auch bei den Bürgermeistern die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass man dem privaten Grundstücksbesitzer die teure und komplizierte Abwasserbehandlung nicht allein aufhalsen kann. So wird es in nächster Zeit darauf ankommen, berechtigt entstandenes Misstrauen gegenüber der Verbandsleitung abzubauen und zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu gelangen.

Die Verbandsleitung wird mit Vorwürfen konfrontiert, die notwendigen Entscheidungen zu verschleppen und willentlich zu verzögern. Es liegt an ihr, Vertrauen zu schaffen: mit zügigen Zeitvorgaben und einem Abwasserbeseitigungskonzept, das wirtschaftlich sinnvoll ist und den unterschiedlichen Anforderungen vor Ort Rechnung trägt.

Das am Ende der Versammlung von Herrn Kunath vorgelegte Rechenwerk zu den künftig möglichen Abwasserpreisen (Verdreifachung) kann hierzu keinen Beitrag leisten. Es ist falsch und ein Machwerk, das unter der Rubrik Stimmungsmache einzuordnen ist. So kann kein Vertrauen entstehen!

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